Haftpflichtversicherung

Ganz unabhängig von der konkreten Ausrichtung befasst sich eine Haftpflichtversicherung mit den Schadenersatzansprüchen, die Dritte wegen fahrlässig oder grob fahrlässig verursachter Schäden gegen Sie richten. Die Versicherung wird zunächst die Forderungen überprüfen – und zwar der Sache und der Höhe nach.

Sind die Ansprüche gerechtfertigt, wird sie die Regulierung übernehmen. Dabei spielt eine wichtige Rolle, dass Sachschäden immer zum Zeitwert ersetzt werden – bei Bedarf wird der Anspruch korrigiert. Stellt die Haftpflichtversicherung jedoch fest, dass Sie nicht für den Schaden verantwortlich sind, wehrt sie die Ansprüche in Ihrem Interesse ab.

Sie schützen also einerseits Ihre finanzielle Existenz: Die Forderungen sind nicht kalkulierbar, insbesondere bei Personenschäden, Sie haben aber dafür einzustehen – mit Ihrem gesamten Privatvermögen. Andererseits genießen Sie einen passiven Rechtsschutz, da Ihre Haftpflichtversicherung im Ernstfall auch vor Gericht Ihre Interessen wahrnehmen wird.

Verantwortung übernehmen: Die Haftpflichtversicherung ist in jedem Bereich des privaten oder beruflichen Lebens der wichtigste Vertrag.

Eine Unachtsamkeit reicht aus: Kleine Ursachen können große Folgen haben, die sich effektiv mit einer Haftpflichtversicherung auffangen lassen.

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Häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQs) zum Thema
Haftpflichtversicherung

Eine Haftpflichtversicherung schützt Sie vor Forderungen, die sich aus Schäden ergeben, welche Sie zu verantworten haben.

Die Haftpflichtversicherung deckt Forderungen aus Schäden ab, welche Sie verursacht haben, und begleicht diese gegenüber Dritten.

Da Sie nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) für von Ihnen verursachte Schäden unbegrenzt haftbar gemacht werden können, ist eine Haftpflichtversicherung unerlässlich.

In einem Haftpflichtvertrag sind der Versicherungsnehmer und Personen, die mit dem Versicherungsnehmer im Haushalt leben (Ehepartner/Lebensgefähte, Kinder) und Hauspersonal versichert.

Da kleine Missgeschicke oft große finanzielle Folgen haben können und Sie gesetzlich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) für einen Schaden, den Sie verursacht haben, in unbegrenzter Höhe haften, ist eine Haftpflichtversicherung sehr wichtig.

Ein Personenschaden liegt vor, wenn nach einem Missgeschick eine Person zu Schaden gekommen ist.

Ein Sachschaden liegt vor, wenn nach einem Missgeschick eine Sache zu Schaden gekommen ist.

Ein Vermögensschaden liegt vor, wenn weder eine Person, noch eine Sache unmittelbaren Schaden erleidet, durch schuldhaftes Verhalten jedoch ein finanzieller Schaden (z. B. Verdienstausfall) entstanden ist.

Ihr Versicherungsschutz beginnt mit der Annahme des Antrags durch den Versicherer und der Zahlung des Erstbeitrags.

Je nach Bedarf können verschiedenste Zusatzleistungen sinnvoll sein wie beispielsweise eine Schlüsselversicherung, eine Forderungsausfalldeckung und der Einschluss von Gefälligkeitsschäden.

Eine Forderungsausfalldeckung ist eine lohnenswerte Zusatzleistung, welche die Schadenskosten für den Versicherungsinhaber übernimmt, sollte der Verursacher keine Privathafpflichtversicherung haben und den Schaden aus eigenen Mitteln nicht begleichen können.

Der Gefälligkeitsschaden ist eine juristische Vokabel im Privatversicherungsrecht, welcher einen Schaden bezeichnet, dessen Ursache eine Gefälligkeitshandlung war.

Der Schaden sollte so schnell wie möglich gemeldet werden, außerdem sollten Sie den Schaden und der Schadenshergang ausführlich dokumentieren. Tragen Sie diese, mit Bildern vom verursachten Schaden in ein Schadenformular ein. Weiterhin haben Sie die Verpflichtung zur Schadensminderung, d. h. dass Sie alles unternehmen müssen, um den Schaden möglichst gering zu halten.

Selbstbeteiligung bedeutet, dass im Schadensfall der Versicherungsnehmer eine zuvor vereinbarte Summe selbst übernimmt. Die Versicherung erstattet den diese Selbstbeteiligung übersteigenden Schadensbetrag.

Nein, das sollten Sie auf keinen fall tun. Die Versicherung wird berechtigte Schadensersatzansprüche begleichen und Sie vor unberechtigten schützen.

Grundsätzlich zahlt die Versicherung bis zur vertraglich vereinbarten Deckungssumme.

Ja, Ihre Beiträge zur Haftpflichversicherung sind im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar.

In den amtlichen Vordrucken für die Steuererklärung ist unter Vorsorgeaufwendungen nach den Zahlbeiträgen von Haftpflichtversicherungen (Privathaftpflicht, Kfz-Haftpflicht, Jagdhaftpflicht, Öltankhaftpflicht, usw.) gefragt.

Für Hundebesitzer gibt es eine spezielle Tierhalterhaftpflichtversicherung, welche die Haftung als Hundebesitzer individuell absichert.

Um dienstlich verursachte Personen- oder Sachschäden abzusichern, benötigen Sie eine Amtshaftpflichtversicherung. Diese deckt desweiteren auch Ihre Haftpflicht für den Verlust von Dienstschlüsseln und Regressansprüchen Ihres Dienstherren wegen Schäden aus dem Gebrauch von Dienstfahrzeugen ab. Für dienstlich verursachte Vermögensschäden brauchen Sie eine Vermögenschadenhaftpflichversicherung.

Die Haftpflichtversicherung kündigen Sie schriftlich mit einer Frist von 3 Monaten vor Ende des Versicherungsjahres, frühestens zum Ende der Vertragsdauer, bei Ihrem Versicherer.

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