Immobilien

Was ändert sich 2016 für Immobilienbesitzer?

Was ändert sich 2016 für Immobilienbesitzer?

Immobilienbesitzer haben in den letzten Jahren von den steigenden Immobilienpreisen profitiert. Diese Wertsteigerung kommt dem einzelnen natürlich erst beim Verkauf zugute. Trotzdem haben Häuslebesitzer angesichts der niedrigen Sparzinsen lieber Renovierungen und Ausbauten vorgenommen, statt ihr Geld auf dem Sparbuch zu lassen. Diesen Trend will der Staat mit weiteren Maßnahmen unterstützen.

Hier sind die Änderungen für Immobilienbesitzer:

  • Immobilienkredite: Verbraucher sollen künftig besser geschützt werden. Deshalb sollen Kreditgeber verpflichtet werden, Kreditnehmer vor Vergabe von Immobilienkrediten streng auf Bonität zu prüfen und umfassend über die Konditionen zu informieren. Werden vom Geldinstitut diese Pflichten verletzt, soll der Kreditnehmer ein Recht zur außerordentlichen Kündigung haben. Für diesen Fall soll auch die sonst übliche Vorfälligkeitsentschädigung entfallen.
  • Höhere Förderkredite der KfW: Ab 01. April 2016 modifiziert die KfW ihre Förderprogramme. Aufgrund höherer energetischer Anforderungen läuft die Förderung für das KfW-effizienzhaus zum 31. März 2016 aus. Dafür wird ein vereinfachtes Nachweisverfahren für das KfW-Effizienzhaus 55 eingeführt. Der Förderkreditbetrag wird von bisher 50.000 Euro auf 100.000 Euro erhöht. Zudem wird eine 20-jährige Zinsbindung eingeführt. Je nach KfW-Effizienzhaus-Standard wird nach Abschluss des Vorhabens ein Tilgungszuschuss gewährt.
  • Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung als Immobilienbesitzer: Haben Vermieter lediglich Mieteinnahmen und kein sonstiges Arbeitseinkommen, so muss eine Steuererklärung nur abgegeben werden, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte über 8.652 Euro (bisher 8.472 Euro) liegt.
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