Private Versicherungen

Was ändert sich 2016 für Verbraucher?

Was ändert sich 2016 für Verbraucher?

Neues Jahr – neues Glück. Doch bringen Neuerungen für Verbraucher – wie so oft – eher Umstände, die den Geldbeutel belasten. Nur wenige Positionen führen zu einer Entlastung.

Hier sind die Änderungen für Verbraucher:

  • Strom-Umlage: Die Umlage, mit der die deutschen Verbraucher den Ausbau der erneuerbaren Energien über die Stromrechnung mitfinanzieren, steigt von 6,170 Cent je Kilowattstunde auf 6,354 Cent je Kilowattstunde. Zwar sinken die Preise an der Strombörse, aber die Summe aller Umlagen, Abgaben und Steuern führen zu einer Erhöhung netto um 0,6 Cent pro Kilowattstunde.
  • Solvency II – Abschaffung Garantiezins: Solvency II ist ein Projekt der EU-Kommission zu einer grundlegenden Reform des Versicherungsaufsichtsrechts in Europa, vor allem der Solvabilitätsvorschriften für die Eigenmittelausstattung von Versicherungsunternehmen. In der Denkweise von Solvency II steht der Schutz der Versicherten und derer Forderungen im Vordergrund. Damit steigen die Anforderungen an die Eigenkapitalquote der Versicherungsunternehmen. Es ist anzunehmen, dass die Gesellschaften in der Folge keine Kapitalversicherungen mit einem Garantiezins anbieten werden.
  • Porto erhöht sich: Zum 01.Januar 2016 steigt das Porto für einen Standardbrief (bis 20 Gramm) von bisher 62 Cent auf 70 Cent und der Maxibrief (bis 1.000 Gramm) von bisher 2,40 Euro auf 2,60 Euro. Ein Einschreiben wird in Zukunft statt 2,15 Euro 2,50 Euro kosten.
  • Telefonieren und Surfen im Ausland werden billiger: Ab 30.April 2016 werden die Preis-Obergrenzen von höchstens 19 Cent für abgehende Anrufe, 6 Cent pro SMS und 20 Cent pro Megabyte Daten (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer) von Höchstaufschlägen auf den jeweiligen Heimtarif abgelöst. Telefonate aus dem EU-Ausland nach Deutschland dürften dann nur noch fünf Cent pro Minute zusätzlich zum Inlandspreis kosten, SMS zwei Cent; für jedes Megabyte Datenvolumen beim Surfen dürfen die Anbieter höchstens fünf Cent mehr berechnen (Jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).
  • Kostenloses WLAN in der Bahn: Die Deutsche Bahn will auch in der 2. Klasse kostenloses WLAN anbieten. Bisher gibt es das nur für Fahrgäste der 1. Klasse.
  • IBAN wird für Privatleute Pflicht: Bis zum 01. Februar 2016 können Verbraucher noch weiter ihre Kontonummer und Bankleitzahl für ihre Bankgeschäfte verwenden. Danach muss die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) benutzt werden.  Der BIC (Bank Identifier Code) entfällt auch für Zahlungen innerhalb der EU, wird dann nur noch für Zahlungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (z. B. in die Schweiz oder Monaco) benötigt.
0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.