Was ändert sich 2017 für Verbraucher?

Was ändert sich 2017 für Verbraucher?

Was ändert sich 2017 für Verbraucher?

In diesem Jahr müssen sich die Verbraucher wieder auf einige Änderungen einstellen: Sie werden bei den Steuern entlastet und bekommen mehr Kindergeld, müssen aber oft mehr für Strom zahlen. Auch eine Pflegereform und das Ende der Roaming-Gebühren im EU-Ausland kommen 2017.

EEG-Umlage steigt

Verbraucher müssen zur Förderung von Strom aus Windkraft und Sonne wohl auch im Jahr 2017 tiefer in die Tasche greifen. Die sogenannte Ökostrom-Umlage wird von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde angehoben. Über die Stromrechnung zahlen Verbraucher die Umlage.

Die EEG-Umlage wird als Differenz zwischen dem Preis, den Stromerzeuger für ihren Strom bekommen, und den garantierten Abnahmepreisen für Ökostrom berechnet. Umso niedriger der Börsenpreis, den die Energiekonzerne zahlen müssen, desto höher die Umlage. Was der Anstieg der Umlage für Haushalte am Ende konkret bedeutet, ist so gut wie kaum zu berechnen. Es kommt darauf an, ob die Energiekonzerne fallende Börsenstrompreise an die Kunden weiterleiten.

Telefonieren im Ausland

Ab Mitte Juni 2017 soll das gebührenfreie Roaming ohne zeitliche Einschränkung kommen. Im EU-Ausland kann dann zum selben Preis wie im Heimatland telefoniert werden.

Neuer 50-Euro-Schein

Im April 2017 wird die umgestaltete Banknote ausgegeben. Der neue 50-Euro-Schein soll fälschungssicherer sein. Es ist nach dem Fünf-, dem Zehn- und dem 20-Euro-Schein die vierte Banknote, die seit dem Jahr 2013 ausgetauscht wird.

Umsatzsteuer für Fotobücher steigt

Für Fotobücher fällt ab 2017 ein Umsatzsteuersatz von 19% statt 7% an.

Kabel-TV

Änderungen gibt es aber auch für viele Kabel-TV-Kunden. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia schaltet sein analoges Angebot im Juni 2017 vollständig ab. Ab dem 1. Juni 2017 wird das Kabel-TV nur noch digital ausgestrahlt. Zum Empfangen ist dann ein Digital-Empfänger oder ein Flachbildfernseher mit integriertem Kabeltuner notwendig. Nach Angaben des Senders nutzen allerdings schon heute 85 Prozent der Kunden das deutlich umfangreichere Digitalangebot.

Fernsehen

Diejenigen, die ihr Programm noch über Antenne empfangen, müssen sich im Frühjahr umstellen. In der Nacht zum 29. März 2017 wird das Sendesignal in vielen Regionen vom bisherigen Standard DVB-T auf den neuen Standard DVB-T2 HD umgestellt. Wer dafür nicht vorgesorgt, wird über das digitale Antennen-Fernsehen keinen Empfang mehr haben. Mit dieser Umstellung wird es erstmals möglich sein, Fernsehen über Antenne in HD-Qualität zu empfangen.

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