Börsen-Regel: Kaufen, wenn die Kanonen donnern

Börsen-Regel: Kaufen, wenn die Kanonen donnern

Wie funktioniert die Börse?

Diese Frage sollten Sie sich stellen, bevor Sie Geld in Aktien oder andere Wertpapiere investieren.

Die Börse ist der Markt, an dem Aktien, Wertpapiere, Rohstoffe und Waren, Devisen zum Kauf und zum Verkauf angeboten werden. Der Aktienmarkt bietet den größten Markt für Investitionen mit variablen Renditen.

Wenn Sie an der Börse investieren wollen, müssen Sie Kurse betrachten, die als Basis dienen, um die Werte von Aktien, Wertpapieren und anderen Waren zu bestimmen.

Wenn Sie entscheiden an der Börse zu investieren, sollten Sie wissen, wie die Kurse der einzelnen Aktien und Wertpapiere aktuell sind.

Wie funktionieren Aktien?

Wenn Sie Aktien besitzen, besitzen Sie einen Anteil an einer Firma. Aktien sind immer mit einem bestimmten Prozentsatz an der Firma verbunden.

Für diesen Aktienanteil erhalten Sie eine Gewinnbeteiligung des Unternehmens in Form von Dividenden. Die Dividende wird je nach Unternehmensgröße, Wirtschaftslage und Geschäftsmodalitäten variieren.

Der Preis der Aktie wird über den Kurs bestimmt. Der Kurs der Aktie spiegelt nicht die wahre Wirtschaftslage des Unternehmens wider, sondern die Einschätzung der Interessenten. Wird angenommen, dass das Unternehmen in Zukunft hohe Gewinne macht, steigt der Kurswert, traut man das dem Unternehmen nicht zu, fällt der Kurswert.

Wann ist der richtige Zeitpunkt Wertpapiere zu kaufen?

Investieren in Aktien ist ein jahrhundertealter Traum von Sparern und Geldanlegern, die mit ihrem Geld geschickt umgehen wollen. Die erste Aktienbörse entstand mit der Amsterdam Stock Exchange (niederländisch Amsterdam beurs) im Jahre 1612.

Bei Aktien verhält es sich wie bei jedem Sachwert: Die Investition ist lukrativ, wenn sie im Einkauf billig ist – also wenn die Kurse im Keller sind. Die Aktie bringt den meisten Profit, wenn sie auf dem Höchststand verkauft wird – also wenn die Kurse gestiegen sind.

Warum ist es in Krisenzeiten besser zu kaufen als zu verkaufen?

Das ist eine Frage, die sich viele Menschen in Krisenzeiten stellen. Viele verkaufen aus Angst, dass sie aufgrund der Krise verlieren könnten. Allerdings können Aktien in Krisenzeiten besonders attraktiv sein, weil die Unternehmen, die diese anbieten, sehr stark sind.

Allerdings haben viele Anleger bei stark sinkenden Kursen Angst ihr Geld zu verlieren. Sie meinen, dass sie Geld retten können, wenn sie jetzt – zu niederen Kursen – verkaufen. Allerdings realisieren sie damit einen geringeren Preis.

Ein antizyklisches Verhalten bedeutet in Aktien zu investieren, wenn der Aktienmarkt zurückgeht und Aktien zu verkaufen, wenn der Aktienmarkt steigt.

Warum ist es gut, bei fallenden Kursen nicht in Panik zu geraten?

Es ist gar nicht so einfach, bei fallenden Kursen nicht in Panik zu geraten. Schließlich sind Sie auch nur ein Mensch und bestrebt, aus Ihrem Kapital ein Maximum zu machen.

Es gibt aber jetzt einen Trick, der dabei hilft, mit fallenden Kursen gut umzugehen. Der Trick: Gehen Sie in die Vergangenheit zurück und studieren Sie die Vergangenheit. In der Vergangenheit gab es viele Fälle, in denen Aktienkurse fielen.

Krisen waren rückblickend eigentlich immer ein sehr guter Einstiegspunkt. Das gilt auch für Kriege oder drohende militärische Auseinandersetzungen. Das liegt unter anderem daran, dass die Börse oft überreagiert. Wenn Angst und Panik Investoren erfassen, wollen sie nur noch raus aus Aktien. Dann rauschen die Kurse in den Keller.

Gerade politische Krisen haben aber oft gar nicht so starke Auswirkungen auf die Wirtschaft wie erwartet, deshalb haben politische Börsen kurze Beine. Die Aufregung legt sich meist schnell. Anders ist es natürlich bei Kriegen.

Neben der menschlichen Tragödie gibt es auch eine wirtschaftliche. Wiederaufbau und wirtschaftliche Erholung dauern, trotzdem sind solche Phasen eine Chance für Anleger. Deshalb heißt es „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Wobei sich natürlich niemand einen Krieg wünscht. Es reicht an der Börse schon, wenn Drohungen und Warnungen „donnern“.

Wie wir an der DAX-Performance sehen, sind Aktienkurse nach einem starken Abschwung meistens anschließend überdurchschnittlich gestiegen. Was schließen Sie also für Ihre eigene Anlagestrategie daraus?

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie Wertpapiere kaufen?

Neben dem günstigen Einstieg ist es wichtig sich bewusst zu machen, dass eine Investition in Aktien eine langfristige Ausrichtung hat. Je kurzfristiger die Anlage in Aktien erfolgt, desto spekulativer ist sie.

Die erste Maxime lautet: Verluste vermeiden. Dies wird erzielt, indem eine breite Streuung erfolgt in ganz unterschiedliche Branchen und Länder. Nicht umsonst wird empfohlen, nicht alle Eier in einen Korb zu legen.

Dabei ist auch zu überlegen, welche Branchen sich in Zukunft überdurchschnittlich entwickeln werden, wie beispielsweise der Energiesektor, Rohstoffe oder Produkte des täglichen Lebens. Besonders gefragt sind vor allem nachhaltige Produkte.

Was ist für Sie die richtige Geldanlage?

Die Welt der Geldanlage ist vielfältig und bietet für jeden Geldanleger die richtige Anlageentscheidung. Unter Berücksichtigung der meisten Anlegerwünsche kommen Investmentfonds den Vorstellungen der Anleger am nächsten – sicher, kurzfristig verfügbar, rentabel und steuerfreundlich.

Häufig ist es dem Anleger nicht möglich, sich intensiv mit seiner Geldanlage zu beschäftigen. Für den Fall eignen sich besonders Investmentfonds.

Investmentfonds werden professionell verwaltet und sie bieten eine breite Risikostreuung. Viele deutsche Fondsmanager sind international tätig, um auf den globalen Märkten Erfolg zu haben. Die meisten deutschen Fondsmanager sind also in der Lage, auf die Entwicklungen in den USA, Europa und China einzugehen.

Um Ihnen die Auswahl leicht zu machen, haben wir für Sie verschiedene Musterportfolios zusammengestellt. Diese tragen unterschiedlichen Risikoneigungen Rechnung. Unter dem folgenden Link sehen Sie die Entwicklung der einzelnen Anlagestrategien und vor allem, wie günstig aktuell die Einstiegskurse sind.

Wenn Ihnen eines der Musterportfolios zusagt, können Sie bereits ab einmalig 500 € oder regelmäßig 50 € starten. Ihr Vorteil liegt nicht nur im günstigen Einstiegskurs, sondern Sie erwerben die Fonds ohne jegliche Ausgabeaufschläge.

Warum Wertpapiere kaufen, wenn die Kanonen donnern?

Das Bild von donnernden Kanonen ist eine Metapher für Krisenzeit oder gar für einen Krieg. Dabei sind die Überlegungen, dass ein Krieg große Auswirkungen auf die Wirtschaft und auf Unternehmen haben könnte und dadurch geringere Umsätze gemacht werden können.

Wir wissen jetzt, dass Sie mit derartigen Befürchtungen nicht allein sind. Investoren machen sich auch Sorgen, dass Krieg eine neue Krise in der Welt mit sich bringen könnte. Viele Unternehmen werden natürlich schließen, aber andere werden überleben.

Gleichzeitig haben wir gesehen, dass bei langfristiger Betrachtung Aktien und Investmentfonds eine überdurchschnittliche Rendite erwirtschaften – und das trotz aller Krisenherde auf der Welt.

  • Der erste in Deutschland aufgelegte Fonds heißt Fondak (WKN 847101, ISIN DE0008471012). Bereits am heute befremdlich klingenden Namen, der für „Fonds für deutsche Aktien“ steht, erkennen Sie das hohe Alter des Fonds. Er wurde 1950 und damit in einer noch von der Montan- und Schwerindustrie geprägten deutschen Wirtschaft aufgelegt. Bald feiert er seinen 65sten Geburtstag – heute unter dem Dach von Allianz Global Investors.
    Der heutige Fondsmanager ist Ralf Walter. Er setzt, der Tradition folgend, auf eine Mischung aus Standardwerten und aussichtsreichen Nebenwerten. „Seine nachhaltige Wertentwicklung spricht für sich“ schreibt Allianz Global Investors. Tatsächlich: Seit Auflage erzielte er einen Ertrag von mehr als 57.000 Prozent.
  • Noch 22 Jahre älter als der Fondak ist der Pioneer Fund (WKN 970360, ISIN US7236821002). Ihn gibt es bereits seit 1928. Er startete unmittelbar vor dem Beginn der Weltwirtschaftskrise und ist damit der älteste im deutschsprachigen Raum zum Vertrieb zugelassene Investmentfonds.
    Die Rendite ist überragend: Seit Auflage erreichte das Investment-Vehikel inklusive Dividenden im Schnitt eine jährliche Rendite von fast 13% pro Jahr. Das ist fast drei Mal so viel wie der 500 Aktien umfassende Aktienindex S&P 500.

Wie ist das also mit den Kanonen? Um solche Börsenphasen zu überstehen, braucht es gute Nerven und eine klare Strategie. Dazu die Überzeugung: Langfristig geht es wieder nach oben.

Die Krise als Chance zu sehen, fühlt sich oft irgendwie falsch an. Man stellt sich gegen die aktuelle Marktmeinung. Alle scheinen zu verkaufen, man selbst greift zu. Wir legen also antizyklisch an. Doch genau das ist an der Börse eine ziemlich gute Idee.

Vorteil in Krisenzeiten ist es, dass Börsenkurse im Keller sind und somit die Fonds besonders günstig erworben werden können. Nicht umsonst heißt es: Im Einkauf liegt der Gewinn.

 

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