Tag Archive for: Prof. Dr. Werner J. Gartner

Prof. Dr. Werner J. Gartner

Dreht Russland den Gashahn zu * Wirtschaftlicher Erfolg in Großbritannien * Deutsche Fachkräfte verlassen die Schweiz

Dreht Russland den Gashahn zu

Die Krise in Russland und Ukraine trifft vor allem Europa. Auf allen Kanälen wird versucht eine Einigung zu erzielen. Aber alles, was die Politiker zustande gebracht haben, bleibt nur Stückwerk. Bisher ist ein Einlenken aus Moskau weder zu sehen, noch kurzfristig zu erwarten. Ein diplomatischer Erfolg sieht anders aus. In der Zwischenzeit sind Firmen, die hauptsächlich nach Russland exportieren, schwer unter die Räder gekommen. Die Absatzzahlen sind teilweise bis um 20 Prozent eingebrochen. Es bleibt die Frage offen, wie lang der Westen diese beunruhigende Situation durchhalten kann. Besonders die Retail-Geschäfte klagen über die Zurückhaltung beim Shoppen. Die Premiumprodukte, sowie die Luxusartikel, die vorwiegend Read more

Prof. Dr. Werner J. Gartner

Frankreich driftet ab * Iberische Halbinsel im Konjunkturaufschwung * Russische Finanzmärkte in Schwierigkeiten

Frankreich driftet ab

Die wirtschaftliche Achse zwischen Deutschland und Frankreich war jahrelang im Gleichgewicht. Die permanenten Versuche, die Deutschen in der Wirtschaftskraft zu überholen, sind jedoch immer wieder gescheitert. Jetzt bahnt sich eine neue Konstellation an. Frankreich driftet in der Staatsverschuldung immer mehr ab. Der drei Prozent Grenzwert des Haushaltsdefizits in der Europäischen Union (EU) ist in weite Ferne gerückt, während Deutschland einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt hat. Dieses Auseinanderdriften der Staatshaushalte bietet einen gewaltigen Sprengstoff in den gegenseitigen Beziehungen der beiden Staaten. Frankreich hat einerseits großes Interesse die strikten Haushaltregelungen, die Read more

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Sanktionen bringen Wachstum in Gefahr * Schweiz verliert Spitzenplatz in der Forschung * Schweiz vernachlässigt Nachbarn

Sanktionen bringen Wachstum in Gefahr

Das politische Säbelrasseln zwischen dem Westen und Russland erreicht verstärkt die Wirtschaft. Obwohl die Unternehmer weiter an guten Geschäften mit Russland interessiert sind, verdunkeln sich zunehmend die Wolken. Vor allem die mittelständischen Unternehmen haben enorme Probleme ihre Produkte noch zu verkaufen. Einesteils treffen sie die Sanktionen und andererseits kommt noch der Verfall der russischen Währung dazu. Der Rubel wird teilweise nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert. Russische Abnehmer müssen jetzt tiefer in die Tasche greifen, um die Produkte aus dem Westen und insbesondere aus Deutschland zu importieren. Im vergangenen Jahr betrug der Warenhandel zwischen Deutschland und Read more

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J’ai compris * Portugal findet Weg * EZB hält Pulver trocken

J’ai compris

J’ai compris so hat der französische Staats-Präsident nach dem Desaster der historischen Wahlpleite reagiert. So entblößt hat man noch keinen Präsidenten zuvor gehört, der eine Niederlage so deutlich vor der Bevölkerung eingesteht. Die Wähler haben ihre Unzufriedenheit mit dem Stimmzettel zum Ausdruck gebracht. Die Grande Nation steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Die Regierung in Paris ist als Zauderer und als Bedenkenträger bekannt, die kaum in der Lage ist die wirklichen Probleme Frankreichs anzupacken. Die Kabinettsumbildung bringt noch keine Wende. Die Ergebnisse der bisherigen Regierung sind mehr als ernüchternd. Read more

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Sanktionen treffen nicht nur Russland * Mehr Geld für Bildung und Wissenschaft * Mindestlohn-Streit in der Schweiz

Sanktionen treffen nicht nur Russland

Trotz der politischen Turbulenzen mit Russland sind die Unternehmen nicht ganz so pessimistisch wie die Politiker. Sie sind weiter an den Geschäften mit der Moskauer Regierung interessiert, zumal die Exportergebnisse der letzten Jahre zunehmend prosperierend waren und die Umsätze nach oben gingen. Diese Erfolgstory wollen die Firmen weiter fortsetzen. Der Wert der gehandelten Waren belief sich im vergangenen Jahr auf über 75 Milliarden Euro. Über 28 Milliarden Euro wurden allein nach Russland für Erdöl und Erdgas überwiesen. Die Sanktionen treffen nicht nur Russland, sondern auch Europa und vor allem Deutschland. Read more

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Deutschland größter Importeur * China setzt auf höhere Qualität * Griechenland erwartet Zahlungen

Deutschland größter Importeur

Deutschland ist der größte Importeur an Waren und Dienstleistungen aus den Ländern der Europäischen Union (EU). Als Wirtschaftslokomotive zieht sie die anderen Staaten mit ihren schwachen Volkswirtschaften mit. Mit einem kolossalen Volumen von 600 Milliarden Euro unterstützen sie auch die Firmen im Ausland, die mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Der Wert der eingeführten Waren ist mehr als doppelt so hoch, wie der von Großbritannien. Die gigantischen Einfuhren kann Deutschland nur deshalb bewerkstelligen, weil auch der Export von Gütern nach den anderen Ländern hervorragend läuft. Aber Read more

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Meldungen aus Griechenland Auswirkungen auf Wahlen * Selbstbewusstsein der Franzosen schwindet * Deflation unbegründet

Meldungen aus Griechenland Auswirkungen auf Wahlen

Die hektischen Bemühungen für eine weitere Geld-Tranche für das desolate Griechenland sind deutlich spürbar. Ein weiteres Hilfspaket muss in zweistelliger Milliardenhöhe geschnürt werden. Deutschland ist mit circa fünf Milliarden Euro dabei. Die Lebensumstände der Griechen sind weiterhin nicht beängstigend. Ein Durchschnittsverdiener zahlt circa 18 Prozent Steuern, in Deutschland allenfalls 35 Prozent. Die Renten sind üppig und betragen in der Regel mehr als die früheren Gehaltszahlungen. Die deutschen Rentner erhalten nur 59 Prozent ihres letzten Lohnes. Auch der Eigenheim-Prozentsatz ist viel höher bei den Hellenen, so besitzen Read more

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Wirtschaftswachstum bei zwei Prozent * Volkswirtschaft in Griechenland weiter auf Siechkurs * Zuwendungen für die Schweiz auf Eis gelegt

Wirtschaftswachstum bei zwei Prozent

Deutschland als größte Volkswirtschaft innerhalb der Europäischen Union (EU) sieht für das erste Halbjahr weiterhin gute Anzeichen für ein Ansteigen der Konjunktur. Die Unternehmen klagten noch über mangelnde Anschlussaufträge, so hat sich jedoch das Blatt im ersten Monat gewendet und die Wirtschaft kommt in den Euroländern allmählich in Schwung. Der Aufwärtstrend in den Krisenländern wie in Italien, Portugal und Frankreich ist noch nicht stabil, aber ein Trend zur Besserung ist deutlich erkennbar. Read more

Prof. Dr. Werner J. Gartner

Die Schweiz vor der Zerreißprobe * Schweiz und Deutschland zuverlässige Handelspartner * Berner Politiker-Elite findet einen Weg

Die Schweiz vor der Zerreißprobe

Der Wähler in der Schweiz hat sein Votum gegen weitere Zuwanderung abgegeben. Die nationale Wahnvorstellung ist zu Ende und inzwischen ist die pure Nüchternheit eingekehrt. Viele Eidgenossen fragen sich, so was haben wir nicht gewollt und stehen vor einer Zerreißprobe. Die sonst offene Schweiz wird ins wirtschaftliche Mittelalter zurückgeführt. Einesteils sind sie ökonomisch und finanzpolitisch in der vorderen Reihe, aber andererseits hängen sie kleinmütig an ihrem Sonderstatus und Kantönligeist. Obwohl auch die Politiker in Europa befürchten, dass eine solche Abstimmung auch ähnliche Ergebnisse hervorbringen würde, da sie auch der allgemeinen Stimmung entspricht. Besonders die Industrie macht sich erhebliche Sorgen, da die Einwanderungsquoten manchen Betrieb beachtlich treffen könnte.

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Weitere Zinssenkung der EZB möglich * Schweizer Abzocker-Initiative vor der Nagelprobe * Berner Politiker denken über EU-Beitritt nach

Weitere Zinssenkung der EZB möglich

Deutschland ist auf einem zurückhaltenden Wachstumskurs. Auch für das Jahr 2014 kann das Bruttosozialprodukt leicht ansteigen. Aber es gibt auch einige Sorgen in der Industrie. Die Auftragsbücher sind noch gefüllt, aber es fehlen die Anschlussaufträge. Der Konsum ist zu einer Stärke der Wirtschaft geworden. Die Deutschen geben viel Geld für Wohnungen und die Restaurierung ihrer eigenen vier Wände aus. Nach wie vor wird in die Reduzierung der Energiekosten investiert. Dies bedeutet einesteils die Solar- als auch Dämmtechnik weiter aufzurüsten. Das bringt die Handwerker zu weiteren Aufträgen und auch die Einstellung von zusätzlichen Arbeitskräften. Zudem belässt die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen weiter Read more