Prof. Dr. Werner J. Gartner

Zuwanderung für Wohlstand und Wachstum * Schweiz auf Erfolgskurs * US – Wirtschaft atmet auf

Zuwanderung für Wohlstand und Wachstum

Jahrelang haben sich die Unternehmen und die Politik beklagt, dass es für eine wirtschaftliche Stabilität und weiteres Wachstum an Fachkräften fehlt. Durch die Erweiterung der Europäischen Union (EU) haben zwei weitere Länder Zuzugsfreiheit mit Arbeitserlaubnis in die westlichen Industriestaaten erhalten. Der Aufschrei ist teilweise groß einige Politiker befürchten, dass die Zuwanderungen besonders von Personen genutzt wird, um nach westlichen Sozialerrungenschaften zu greifen. Der Parasitismus ist nicht nur eine Erscheinung dieser Länder sondern ist auch in Deutschland stark verbreitet. Es wird immer wieder schwarze Schafe geben, die illegal Zuwendungen erhalten. Dieses bewusste Aushöhlen des Sozialsystems kann nie ganz abgestellt werden. Bei aller Diskussion ist aber bemerkenswert, dass viele hochqualifizierte junge Menschen nach dem Westen streben, die eine hervorragende naturwissenschaftliche Bildung und Ausbildung haben. Besonders in den Fächern wie Chemie oder Physik sind sie auf Augenhöhe, wenn nicht sogar in Teilbereichen unserem System überlegen. Es gilt daher die Chance zu nutzen und diese wissbegierigen jungen Arbeitskräfte aufzunehmen. Unternehmen und besonders die Politik hat in den letzten Jahren ohne Fortune versucht, das Heer der Arbeitslosen zu qualifizieren und in Arbeit zu bringen. Bedauernswerterweise ist es nur Stückwerk geblieben. Diese Aufgabe ist nun von den Unternehmen zu stemmen, die Menschen in die Firmen zu integrieren, damit sie ihre mitgebrachte Qualifikation in ihrer täglichen Arbeit einbringen können. Will Deutschland weiter wachsen, dann braucht es dringend gut ausgebildete Jugendliche, die dauerhaft für Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum sorgen.

Schweiz auf Erfolgskurs

Die Schweiz sieht dem Jahr mit großen Erwartungen entgegen. Die Wirtschaft hat sich in den ergangenen Monaten von einem langen andauernden Tief erholt und liegt auf Erfolgskurs.

Die Außenhandelsumsätze steigen wieder mit Unterstützung der guten Binnenkonjunktur an. Der stark anhaltende Konsum war in der Vergangenheit, die Stütze der lahmenden Wirtschaft. Auch die Zahlen am Arbeitsmarkt sind sehr erfreulich. Die Eidgenossen sind seit Jahren an Vollbeschäftigung gewöhnt, mussten aber zurückliegend verhältnismäßig mit großen Arbeitslosenzahlen leben. Obwohl sie nicht zur EU gehören, ist dieser gewaltige Markt ein wichtiger Pfeiler des Schweizer Wohlstands. Das Land inmitten Europas profitiert von der EU als Abnehmer ihrer ausgezeichneten Premium – Produkte. Sie exportieren über 50 Prozent der Produktion ins Ausland, daher ist der freie Zugang zu den Auslandsmärkten verstärkt eine Überlebensfrage. Zum Verdruss vieler helvetischer Politiker sitzen sie in Brüssel bei den Verordnungen und Beschlüssen am Katzentisch, übernehmen aber zunehmend die Bestimmungen der EU, um wirtschaftlich nicht abgedrängt zu werden.

US – Wirtschaft atmet auf

Die weltweite Konjunktur ist auch in 2014 weiter auf Erholungskurs. Die westlichen Länder sind für den weiteren Aufschwung gut gerüstet. Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) können weiter aufatmen und werden in Teilbereichen die schwache Konjunktur von China ausgleichen können. Die größte Volkswirtschaft der Welt wird die globale Wirtschaftslage beflügeln und die Nachfrage an Produkten ansteigen lassen. Es scheint, dass die Risiken in diesem Jahr geringer ausfallen werden, als in der Vergangenheit. Die Energiepreise, ein Unsicherheitsfaktor der Wirtschaft, sind in den USA durch das Fracking, also den Abbau von Schiefergas stabiler geworden, dadurch werden die Produkte auch wettbewerbsfähiger.

© Global Research Institute – Gartner (GRIG)

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