Adventskranz: vier rote brennende Adventskerzen zu Weihnachten

Zwergenstrahlen

Zwergenstrahlen

Seit Tausenden von Jahren sind die Zwerge verantwortlich für das, was zwischen Himmel und Erde geschieht. Sie sind gut organisiert und jeder bringt sich entsprechend seiner Fähigkeiten ein. Die Zwerge bilden eine eingespielte Mannschaft und arbeiten Hand in Hand zum Wohl der Menschheit. Und so begab es sich, dass einige Nachtzwerge während ihres Dienstes vom Firmament auf die Erde blickten.

Darunter war ein junger Zwerg, der dabei oft traurig war über das, was er auf der Erde beobachten konnte. Er erinnerte sich an sein Vorstellungsgespräch und war sich sicher, dass sein Chef ihm die Verhältnisse nicht so geschildert hatte, wie er sie jetzt vorfand. So musste er sehen, dass statt blühender Landschaften und fröhlicher Menschenkinder Kummer, Hass und Existenzängste in der Bevölkerung vorherrschte.

Die Traurigkeit übermannte den jungen Zwerg und die Tränen kullerten über seine Wangen. Und weil sich dieser Zustand von Tag zu Tag immer mehr verschlimmerte, hat seine Strahlkraft sehr darunter gelitten und er konnte seinen Nachtdienst kaum noch verrichten. Das blieb auch den anderen Zwergen nicht verborgen. Der Sommerzwerg fasste sich ein Herz und sprach zu unserem jungen Zwerg: „Du darfst Dich von dieser Situation nicht anstecken lassen. Schließlich soll Dein Strahlen den Menschen neue Hoffnung und Lebenskraft verschaffen. Natürlich gibt es auch schlechte Umstände, Leid und Not. Aber es wird nicht besser, wenn Du Dich davon beeindrucken lässt. Nützlicher ist es, wenn Du Dir die Wirkung Deiner Strahlkraft auf die Menschen bewusst machst. Du wirst sehen, dass Du auf diesem Weg Licht in den dunklen Verhältnissen schaffst und den Menschen dadurch neuen Lebensmut gibst.“

Der junge Zwerg war von der Richtigkeit dieser Worte noch nicht überzeugt. Zu tief saßen die Eindrücke und Empfindungen in seinem Herzen. Allerdings entschloss er sich, am Tag der Erde einen Besuch abzustatten, um sich ein genaueres Bild zu verschaffen. Vielleicht hat der Sonnenzwerg ja doch Recht.

Auf seinem Weg begegnete er einem jungen Pärchen. Er hat sofort gemerkt, dass es den beiden nicht gut geht. Die Frau war hochschwanger und das Gehen war für sie beschwerlich. Auch der Mann war von den Strapazen gezeichnet, zumal sie kein Geld für eine geeignete Unterkunft hatten. Nach langem Herumirren fanden sie einen abgelegenen Stall, in welchem sie sich erschöpft niederließen. So wie es aussah, stand die Frau kurz vor der Entbindung.

Der junge Zwerg war tief betroffen über diese Notsituation. Er überlegte hin und her, wie er nur helfen könnte. Aber ihm fiel kein brauchbarer Gedanke ein. Er schluchzte still vor sich hin. Und während die Zeit so verging, nickte er selbst ein.

Am nächsten Morgen wurde er von einem hellen, warmen Licht geweckt. Er traute seinen Augen nicht. Er sah das neugeborene Kind und davor knieten drei Könige. Alle waren fröhlich und lachten. „Es gibt sie also doch – die Hoffnung“, dachte der junge Zwerg für sich.

Und während er diesen Gedanken noch nicht zu Ende gedacht hatte, bemerkte er neben sich den Sonnenzwerg. „Siehst Du, wir können nicht sofort alles auf der Welt verbessern. Deshalb ist es wichtig, dass wir gut zusammenarbeiten und jeder von uns Hoffnung weitergibt. Und dieses Kind, das heute sein gesamtes Umfeld zum Strahlen bringt, wird noch viele Herzen erhellen.“

Der junge Zwerg hatte verstanden. Fröhlich und hoffnungsfroh begab er sich zu seiner Nachtschicht und strahlte dort heller als jemals zuvor.

Auch wir möchten mit unserer täglichen Arbeit Hoffnung schenken und Menschen zum Strahlen bringen.

 

Adventskranz: vier rote brennende Adventskerzen zu Weihnachten

Zwergenstrahlen

Am Ende des Jahres bedanken wir uns sehr

für das entgegengebrachte Vertrauen.

Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden

harmonische Weihnachtsfeiertage und besinnliche Stunden.

Für 2015 wünschen wir Ihnen Gesundheit,

unerschöpfliche Energie, Mut, Erfolg und ein Quäntchen Glück.

Wir freuen uns auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr mit Ihnen.

Ihr GWF-Team 

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