Wovon soll ich im Alter leben

Wovon soll ich im Alter leben?

Wovon soll ich im Alter leben?

Wir haben Zeiten erlebt, in denen Litfaßsäulen mit dem Slogan plakatiert wurden: “Unsere Rente ist sicher!” In den Folgejahren wurde das angesichts stetig schrumpfender Altersrenten der gesetzlichen Rentenversicherung relativiert.

Und heute steht in jeder Renteninformation: “Da die Renten im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen werden und sich somit die spätere Lücke zwischen Rente und Erwerbseinkommen vergrößert, wird eine zusätzliche Absicherung für das Alter wichtiger (“Versorgungslücke”). Bei der ergänzenden Altersvorsorge sollten Sie – wie bei Ihrer zu erwartenden Rente – den Kaufkraftverlust beachten.” Somit kann niemand sagen, er habe es nicht gewusst, dass eine zusätzliche Altersversorgung zwingend erforderlich ist.

Wovon soll ich im Alter leben?

 Um die Situation besser verstehen zu können, müssen wir einen Blick in die Vergangenheit werfen. Die Grundlagen der gesetzlichen Altersversorgung haben sich in vielerlei Hinsicht gewandelt. Bundeskanzler Konrad Adenauer sagte 1957: “Kinder kriegen die Leute immer.” Darauf basierend wurde der Generationenvertrag geschlossen, die Altersrente sollte durch das Erwerbseinkommen finanziert werden.

Allerdings sank die Geburtenrate von 2,54 Kindern pro Frau in 1964 auf 1,38 Kinder in 2012. Mit dem Kinderkriegen hapert es also in Deutschland und alle Maßnahmen des Staates, den Nachwuchs zu fördern und Familien zu entlasten, schlagen fehl.

Aber auch ein zweiter Aspekt lässt das Erfolgskonzept Familie scheitern. Früher wurde die Ehe zum überwiegenden Teil als “Bund für´s Leben” verstanden. Davon sind wir derzeit weit entfernt.

1960 betrug die Scheidungsquote laut statistischem Bundesamt 10,66 % und 2012 46,23 %. Angesichts dieser Scheidungsraten sind die Frauen in Sachen Alterssicherung die größten Verlierer. Die Altersarmut mit ihren Auswirkungen und Begleiterscheinungen hat gravierende Folgen auf den Lebensstil im Alter.

Wovon soll ich im Alter leben? 

Diese Frage beinhaltet nun mehrere Lösungsansätze. Dabei kann man im ersten Schritt bereits folgende Grundsätze als gegeben voraussetzen:

  1. Wer heute nicht zusätzlich für das Alter vorsorgt, kann eine Altersarmut nicht abwenden.
  2. Eine Altersversorgung lässt sich mit zunehmendem Alter immer schwerer aufbauen. Deshalb muss möglichst früh damit begonnen werden – auch wenn nur mit geringen Beträgen gestartet werden kann.
  3. Wer heute ein gutes Auskommen im Alter hat, hat dies nicht mit einem Bausparvertrag und einer Lebensversicherung erreicht.

Die Politik bewegt in den letzten Jahren immer wieder die Frage: Wann bin ich denn alt (und brauche eine Altersrente) – mit 63, 65, 67 oder gar 70 Jahren? In Anbetracht der gestiegenen Lebenserwartung ist es ein legitimes Ansinnen, die Lebensarbeitszeit zu verlängern, zumal man durch Ausbildungszeit und Studium oftmals auch später in das Berufsleben eintritt.

Für die meisten würde sich die Frage nach dem richtigen Renteneintrittsalter nicht stellen, wenn auf dem Konto Kapital in einer Größenordnung schlummern würde, das bis in das hohe Alter ein auskömmliches Leben sicherstellen würde. Für Ihre Kalkulation:

Sie wünschen eine monatliche Auszahlung von 1.000 €, diese soll zum Inflationsausgleich jährlich um 2 % steigen, Sie erzielen einen Zinssatz von 5 % p.a., Ihr Steuersatz beträgt 30 % unter Berücksichtigung des Steuerfreibetrags von jährlich 801 €, dann benötigen Sie

bei einer Zeitrente von 20 Jahren ein Kapital von 203.058 €,
bei einer Zeitrente von 25 Jahren ein Kapital von 245.350 €,
bei einer Zeitrente von 30 Jahren ein Kapital von 284.715 €.

Sollten Sie zudem bis zum Rentenalter eine schuldenfreie Immobilie besitzen, die Ihnen während des Erwerbslebens zu großen Teilen der Mieter und das Finanzamt finanziert hat, wäre auch das ein großer Schritt in Richtung einer gesicherten und sorgenfreien Altersversorgung.

Wovon soll ich im Alter leben?

Wie gehen Sie jetzt am besten vor?

  1. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Altersversorgung und verlassen Sie sich nicht auf die gesetzliche Rente.
  2. Bestimmen Sie schriftlich (!), wann Sie reif für die (Alters-)Rente sind und welchen Kapitalbedarf Sie zu diesem Zeitpunkt haben.
  3. Planen Sie den Weg dorthin, indem Sie alle Eventualitäten des täglichen Lebens berücksichtigen, in erster Linie sicherheitsorientiert kalkulieren und sämtliche Geldgeber (z. B. Finanzamt) mit in´s Boot holen.
  4. Beginnen Sie mit dem Aufbau Ihrer Altersversorgung heute – es gibt keinen besseren Zeitpunkt!

Damit Sie sich der Ernsthaftigkeit der Situation bewusst werden, habe ich für Sie folgende Expertenmeinung:

„Ein langes Leben sollte ein Segen sein, doch wenn man sich nicht darauf vorbereitet hat, wird man viel länger arbeiten, als man je geträumt hat“, sagt Larry Fink, Chef von Blackrock, dem weltweit größten Vermögensverwalter. „Oder man sollte seine Kinder gut behandeln, da man wohl bei ihnen wohnen wird.“

Wovon soll ich im Alter leben?

Gerne unterstützen wir Sie auf Ihrem Weg zu einer sicheren und sorgenfreien Altersversorgung. Was sollen wir für Sie tun?

  1. Sie suchen sinnvolle Lektüre? Dann empfehlen wir Ihnen unsere Ratgeber.
  2. Sie wünschen persönlichen Rat? Dann vereinbaren Sie auf dem Online-Terminkalender einen geeigneten Besprechungstermin. 
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