Inflation – mit Aktien gegen Armut

Im dritten Teil unserer Serie rund um das Thema Inflation ging es darum, wie die Geldentwertung sich auf Anleihen und Bargeld auswirkt. Nun wollen wir Ihnen erläutern, welchen Schutz Ihnen Aktien als Sachwerte bieten können.

rising coins (front up view)Warum sollen Aktien inflationsbeständig sein und Anleihen nicht, es sind doch beides Wertpapiere?“ Mag sich so manch Einer fragen. Zunächst einmal liegt der Unterschied darin, dass Aktionäre eine Dividendenzahlung und Anleihen Besitzer eine Zinszahlung erhalten. Das bedeutet, ein Aktionär erhält immer einen Teil des Gewinns, den ein Unternehmen oder eine Aktiengesellschaft an ihre Mitglieder ausschüttet.

So kann ein Aktionär, der Anteilseigner an einem Unternehmen ist, das aus Sachwerten wie Immobilien, Fuhrpark oder Maschinen besteht, mit einem steigenden Aktienkurs und somit einem steigenden Betrag rechnen. Warum? Weil Sachwerte in Inflationszeiten „mitsteigen“ und somit auch der Aktienkurs steigt. Bei Besitzern eines Wertpapiers mit Zinszahlung ändert sich dagegen am Betrag und damit der Höhe der Zinsen nichts. So bleibt der Betrag auch bei einer rapiden Geldentwertung stets der Gleiche. Genau das macht bei Aktienfonds den Unterschied aus und sie damit deutlich krisensicherer als Mischfonds, Sparbücher oder die Riester Rente.

Doch in welches Unternehmen sollte man am besten investieren? Das Problem bei der Suche nach rentablen aber sicheren Anlagemöglichkeiten ist ein grundsätzlicher Konflikt: Je höher die versprochene Rendite, desto höher auch das Risiko, das mit den Investitionen eingegangen wird. Versprechungen von hohen Renditen ohne Risiko sollte man grundsätzlich keinen Glauben schenken, sie gehören ins Metier der windigen Betrüger. Selbst Aktien, die auf Dauer eine sehr hohe Rendite bieten, erreichen im langjährigen Durchschnitt nur etwa acht bis zehn Prozent und auch hier ist die hohe Rendite mit Wagnissen verbunden.

Aber das Risiko einer Aktienanlage lässt sich schon mit einfachen Mitteln stark reduzieren: So gilt es, immer eine Liquiditätsreserve außerhalb des Aktiensektors zu behalten, das Depot auf acht bis zehn Aktien zu streuen und vor allem eine langfristige Anlage zu planen. Um das zu verdeutlichen, veröffentlichte das Deutsche Aktieninstitut ein DAI-Renditedreieck für den DAX. Darin kann für alle Anlagezeiträume von Ende 1949 bis Juni 2010 abgelesen werden, welche durchschnittliche jährliche Rendite ein Anleger mit den DAX-Aktien hätte erzielen können:

(c) Deutsches Aktieninstitut

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