Die richtige Versicherung für Auszubildende

Die richtige Versicherung für Auszubildende

Für viele Schulabgänger hat am 1. September das neue Ausbildungsjahr begonnen und damit auch ein neuer Lebensschnitt, der grundlegende Veränderungen mit sich bringt. Wer eine Berufsausbildung beginnt, sollte das allerdings nicht ohne den passenden Versicherungsschutz tun. Doch welche Versicherungen brauchen Azubis wirklich?

Eine private Haftpflichtversicherung ist für jeden ein Muss. Azubis, die während ihrer Ausbildung einen Schaden verursachen oder eine Person verletzen, deckt die private Haftpflichtversicherung ab. Passiert ein Schaden im Betrieb, greift die Betriebshaftpflicht des Arbeitgebers ein. Als Azubi ist man meist noch über die Eltern haftpflichtversichert, jedoch nur, wenn die Eltern eine private Haftpflichtversicherung haben. Dies gilt nur für die erste Ausbildung. Nach der Ausbildung ober bei einer zweiten Ausbildung ist man oft nicht mehr über die Eltern versichert.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den sehr wichtigen Versicherungen. Auszubildende haben bei einer Berufsunfähigkeit keinen Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente. Die wird erst nach fünf Jahren Berufstätigkeit oder nach 60 Beitragsmonaten gezahlt. Azubis können mit dieser Versicherung profitieren, denn je früher ein Vertrag abgeschlossen wird, desto niedriger sind die Beiträge.

Laut dem Gesetzt muss in Deutschland jeder krankenversichert sein, denn ohne eine Krankenversicherung geht gar nichts. Zu welcher Krankenversicherung Sie beitreten möchten, bleibt Ihnen überlassen. Wer sich nicht um seine Krankenversicherung kümmert, muss damit rechnen, dass der Arbeitgeber einen Versicherer aussucht. Zu beachten ist, dass ein Auszubildender nicht privat krankenversichert sein kann.

Bei einem Unfall sind Auszubildende über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, die nur zahlt, wenn der Unfall am Ausbildungsort oder auf dem Weg dorthin passiert ist. Mit einer zusätzlichen privaten Unfallversicherung können sich Azubis versichern lassen, wenn beispielsweise ein Unfall nicht auf dem Weg zur Arbeit oder zurück passiert oder der Azubi privat eine gefährliche Sportart betreibt.

Einige Azubis haben eine eigene Wohnung oder wohnen in einer WG. Mit einer Hausratversicherung können wertvolle Gegenstände abgesichert werden, wie zum Beispiel ein teurer Fernseher oder eine Spielkonsole. Die Hausratversicherung ist dann sinnvoll, wenn der Wert des Hausrates entsprechend hoch ist. Meistens greift die Hausratversicherung der Eltern mit einer sogenannten Außenversicherung ein, wenn ein Azubi nicht mehr zuhause wohnt.

Vor dem Abschluss einer Versicherung sollte man sich Angebote von verschiedenen Gesellschaften einholen oder am besten einen unabhängigen Makler aufsuchen. Mit dem können Sie Angebote – und vor allem das Kleingedruckte – vergleichen und er kann Ihnen die Versicherungen vorschlagen, die Sie wirklich benötigen.

Für den Start ins neue Berufsleben wünschen wir allen Auszubildenden eine erfolgreiche und lehrreiche Zukunft.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.